Die NWO ist eine der jüngsten ornithologischen Gesellschaften in Deutschland – und hat dennoch eine lange Tradition.
Der Flussregenpfeifer als Symbol der Flusslandschaft war der Wappenvogel der GRO.
Der Eisvogel als typischer Brutvogel aller westfälischen Landschaften war der Wappenvogel der WOG.
Wolfgang Erz (1936 bis 1998): Erster Vorsitzender der GRO von 1969 bis 1982. Kein Vorsitzender hat die Gesellschaft so stark geprägt wie er.
Klaus Conrads (1926 –2005): Erster Vorsitzender der WOG von 1969 bis 1970. Nestor der ostwestfälischen Ornithologen.
Es dauerte jedoch noch bis 1998 bis das schwierige Geschäft einer Vereinsfusion vollendet werden konnte.
Steinkauz.
Aktuell beherbergt NRW etwa 75 % des bundesdeutschen Brutbestandes (ca. 5.000 BP). Damit kommt NRW eine hohe Verantwortung für die Sicherung und Entwicklung der gesamtdeutschen Steinkauz-Population zu.
Die Art benötigt zum einen entsprechende Brutmöglichkeiten, zum anderen Flächen mit geringer Vegetationshöhe für die Jagd. Werden Streuobstbestände durch Rinder, Schafe oder auch Pferde beweidet, ist die Erreichbarkeit der Beutetiere - vor allem Großinsekten, aber auch Mäuse und Kleinvögel - gewährleistet. Bäuerliche Gehöfte mit Streuobstbeständen sind ideale Lebensräume für den Steinkauz.
Die NWO, der NABU, die Vogelschutzwarte NRW und die Biologischen Stationen erfassen landesweit die Bestände. Die Ergebnisse liefern dann die Basis für Schutzmaßnahmen (z. B. Sicherung und Förderung der Streuobstbestände, Anbringen von Nisthilfen).
Besonders wichtig für die Erhaltung der Lebensräume und somit des Steinkauzes haben sich die Projekte zur Saftproduktion (Streuobstwiesen-Apfelsaft-Vermarktung) herausgestellt. Ferner werden inzwischen verstärkt Landwirte als Kulturlandschaftspfleger für die Erhaltung des Steinkauz-Lebensraumes gewonnen.
Der Steinkauz symbolisiert die Bemühungen der NWO um den Vogel- und Naturschutz in NRW und ist deshalb das Logo unserer Gesellschaft.